Ausserirdische Codes

Ufologen und Präastronautiker vertreten die Theorie, dass außerirdische Codes und verschlüsselte Botschaften bereits auf der Erde existieren. Es wird unermüdlich erforscht wie außerirdische Codes entschlüsselt werden können. Riesige Bodenzeichnungen (wie die Nazca-Linien in Peru) oder spiralförmige Petroglyphen sollen angeblich mathematische Botschaften von Aliens enthalten. Antike Artefakte sollen als eine Art analoge oder technologische Festplatte dienen, um kosmisches Wissen über Jahrtausende hinweg zu bewahren.  Ob es Aliens gibt, wird seit Jahrzehnten heiss diskutiert. Eine eindeutige Antwort gibt es noch nicht. Für die Existenz von Ausserirdischen sprichtaber, dass es schätzungsweise mindestens 200 Milliarden Galaxien im Universum gibt. 

Megalithen von CarnacDie geometrische Anordnung der Steine sollen Botschaften oder Landebahnen für außerirdische Besucher darstellen. Anhänger der Präas tronautik argumentieren dass die kilometerlangen, präzisen Steinreihen ein fortgeschrittenes mathematisches Wissen voraussetzen, das die damaligen Menschen angeblich nicht besessen haben können. Zudem wird oft behauptet, die Steine stünden auf globalen energetischen Linien (Ley-Linien).
Band  der LöcherDa die Gruben vom Boden aus schwer zu überblicken sind, wurde ihre exakte Formation erst 1931 durch Luftaufnahmen der US-Navy bekannt.  Prä-Astronautiker argumentierten jahrzehntelang, das Muster gleiche einem digitalen Lochstreifen oder einem binären Code, der aus dem Weltall gelesen werden sollte.
Geoglyphen

Uffington White Horse

Der Riese von Atacama

Viele der Zeichnungen sind so riesig, dass sie sich nur aus großer Höhe in ihrer Gesamtheit erfassen lassen. Anhänger der Prä-Astronautik argumentieren,  dass Außerirdische in der Frühzeit die Erde besucht haben und, dass diese Formen als Landebahnen für Raumschiffe oder als visuelle Botschaften für Wesen aus dem All gedient haben könnten. Die Nazca-Linien (Peru erstrecken sich  über Hunderte Quadratkilometer. Da die Menschen im Altertum nicht fliegen konnten, wird oft spekuliert, wer die Geoglyphen aus der Luft betrachtet haben soll. Das Nazca-Mandala  gilt als eine der geometrisch präzisesten Bodenzeichnungen der Region. Das Hauptmotiv besteht aus einem riesigen, extrem exakt gezeichneten Quadrat, in das ein achteckiger Stern (Überlagerung zweier Quadrate) eingebettet ist. Direkt daneben befindet sich ein exakt ausgerichtetes Gitternetz bzw. Kreuzmuster aus quadratischen Vertiefungen, das an ein Schachbrettmuster erinnert. In und um die Struktur herum sind konzentrische Kreise und Linien angeordnet, die wie mathematische oder astronomische Skalen wirken. Das Design basiert auf einer hochentwickelten Geometrie, die weit über einfache Scharrbilder hinausgeht.  Das gesamte Mandala lässt sich in ein exaktes, quadratisches Gitternetz zerlegen und folgt einer strengen mathematischen Logik. Das Schachbrett-Muster (Kreuz) besteht aus genau einzelnen Feldern. In der antiken Geometrie und Numerologie entspricht das 8×8-Raster traditionell dem „Magischen Quadrat des Merkur“. Das Zentrum des Sonnensterns entsteht durch die perfekte Überlagerung zweier Quadrate, die exakt um 45° gegeneinander gedreht sind. Im exakten mathematischen Mittelpunkt des Sterns befindet sich ein markantes Loch, von dem aus alle Linien und Kreise mit einer Art riesigem Zirkel gezogen wurden. Prä-Astronautiker halten die Anlage für eine Art kosmisches Signal, Landebahn oder mathematische Botschaft an außerirdische Zivilisationen, da die Symmetrie vom Boden aus kaum zu erfassen oder zu konstruieren war. Ein anderes riesiges Geoglyphe ist der Atacama-Riese (Chile), eine der größten anthropomorphen (menschenähnlichen) Geoglyphen der Welt in einer Region, die als weltweiter UFO-Hotspot gilt. Das Uffington White Horse gilt als das älteste Scharrbild in England. Es handelt sich um das stilisierte Bild eines Pferdes, das in die Vegetation geschnitten und in den Boden gescharrt wurde. Dadurch wird die darunter liegende Kreide sichtbar. Das Pferd ist nur aus der Luft vollständig zu erkennen. Neuere Messungen datieren das Uffington-Pferd in die frühe Eisen- oder gar in die späte Bronzezeit.
Schlüsselloch-Form

Daisenryō-Kofun, das Grab von Kaiser Nintoku in Sakai (5. Jahrhundert

Eine Theorie der Prä-Astronautiker besagt, dass eine hochentwickelte Alien-Rasse eine „universelle Signatur“ in Form eines Schlüssellochs (ein Kreis, der auf einem Trapez oder Dreieck ruht) im Sonnensystem hinterlassen hat. Auf Satellitenbildern der NASA von der Marsoberfläche (insbesondere in der Elysium-Planitia-Region) wollen Krypto-Archäologen eine perfekt symmetrische, schlüssellochförmige Struktur ausgemacht haben. Grenzwissenschaftler vermuten dahinter eine künstliche Anlage oder ein monumentales Signalwesen. Auf der Erde existieren jahrtausendealte Bauwerke mit exakt derselben Geometrie. Prominenteste Beispiele sind die riesigen Kofun-Grabhügel in Japan sowie bestimmte Megalith-Strukturen und sakrale Architekturen bei den Maya und Inka. Die Hügelgräber in Japan dienten als letzte Ruhestätten für die herrschende Elite, Könige und Kaiser (Tennō) des antiken Yamato-Reiches. Die bekannteste Form der Hügelgräber ist die Schlüssellochform (Zempō-kōenfun). Sie besteht aus einem kreisförmigen Hügel im hinteren Teil und einem trapezförmigen Vorbau. Diese Form ist einzigartig für Japan. Von UFO-Theoretikern wird die Schlüsselochformation als UFO-Botschaft interpretiert: Entweder eine Markierung für interplanetare Reisende, als symbolisches oder tatsächliches Portal in andere Welten oder eine Geometrie, die mathematische oder astronomische Daten codiert, um von nachfolgenden Zivilisationen entschlüsselt zu werden.
spiralförmige Petroglyphen

Cairn di Gavrinis )

Felszeichnungen in Form von Spiralen werden von Vertretern der Prä-Astronautik oft als Beweise für außerirdische Besucher oder interstellare Botschaften interpretiert. Im Sego Canyon (Utah, USA), finden sich über 8.000 Jahre alte, oft arm- und beinlose menschliche Figuren mit großen, hohlen Augen. Für Alien-Theoretiker sind dies Darstellungen von Außerirdischen aus alten Mythen. Die rund 10.000 Jahre alten Höhlenmalereien von Charama (Chhattisgarh, Indien) zeigen angeblich Kreaturen in Raumanzügen und fliegende Untertassen mit drei Beinen. Einige der ältesten Felszeichnungen Nordamerikas (bis zu 14.800 Jahre alt) befinden sich in Winnemucca Lake (Nevada, USA). Die geometrischen Muster von Prä-Astronautikern für komplexe Sternenkarten oder verschlüsselte Botschaften (Codes) gehalten. Der Cairn von Gavrinis, eine unbewohnte Insel im Golf von Morbihan in der Bretagne (Frankreich) beherbergt eines der bedeutendsten und am prachtvollsten verzierten Megalithbauwerke der Welt. Von den 29 wandbildenden Megalithplatten (Orthostaten)  im rund 14 Meter langen Ganggrab sind 23 fast lückenlos mit tiefen Reliefs überzogen. Die Steinmetze ritzten ineinandergreifende Bögen, konzentrische Wirbel, Spiralen, Zickzacklinien sowie schlangenartigen Wellenformen in den Granit. Der lange Eingangstunnel ist exakt so konstruiert, dass das Licht der aufgehenden Sonne zur Wintersonnenwende die Grabkammer im Inneren direkt erleuchtet. Prä-Astronautiker wollen in den Mustern topografische Karten, Sternenkarten oder mathematische Gleichungen erkennen. Die runden Bogenstrukturen erinnern optisch stark an menschliche Fingerabdrücke, was zu Theorien über eine „Signatur“ hochentwickelter Wesen führte. Andere halten die exakt parallel verlaufenden Wellenformen und Spiralen für Darstellungen von Energiefeldern, Frequenzen oder als Baupläne für antike Maschinen.
PyramidenDie Pyramiden wurden unter Anleitung von ausserirdischen Besuchern gebaut worden sein. Außerirdische Raumfahrer sollen in der Vergangenheit die Erde besucht haben und den frühen Menschen Technologien oder mathematisches Wissen gebracht haben.  Die Theorie wir durch drei Argumente untermauert: Die Steinblöcke z. B. der Cheops-Pyramide seien so exakt behauen, dass keine Rasierklinge dazwischen passe. Das hätten Menschen mit Kupferwerkzeugen nicht geschafft. Die Anordnung der drei Gizeh-Pyramiden entspreche exakt den drei Gürtelsternen des Orion. Dies sei ein Navigationssignal für Außerirdische. Reliefs im Tempel von Abydos zeigen angeblich Hubschrauber, U-Boote und Panzer („Abydos-Hieroglyphen“).
Der BinärcodeDie Kommunikation mit Außerirdischen ist ein wissenschaftliches Forschungsfeld, das als SETI (Search for Extraterrestrial Intelligence) und METI (Messaging Extraterrestrial Intelligence) bekannt ist. Wissenschaftler nutzen dabei universelle Konstanten des Universums, die jede technologische Zivilisation kennen muss. Die Mathematik gilt als universelle Logik des Universums: z. B. Nutzung von Binärcode und Primzahlen. Arecibo-Botschaft: 1974 sendete die Menschheit eine berühmte, in Binärcode verfasste Nachricht ins All, um außerirdischen Zivilisationen unsere Existenz zu erklären.
Mandalas

Tantrisches Mandala der Vajrayogini

Mandalas basieren auf der „Heiligen Geometrie“, einer uralten, spirituellen Lehre. Sie besagt, dass grundlegende geometrische Muster, Formen und Proportionen (wie der Goldene Schnitt), die verborgenen, harmonischen Baupläne des Universums und der Natur darstellen.  Da diese mathematischen Muster universell im Kosmos vorkommen, vermuten Prä-Astronautiker darin eine intergalaktische Sprache. Mandalas visualisieren Klang, indem sie Schwingungen, Frequenzen und Rhythmen in geometrische, oft kreisrunde Muster übersetzen. Wenn Schallwellen durch bestimmte Medien (wie Wasser oder Sand auf einer Metallplatte) geleitet werden, formen sie sich zu symmetrischen, mandala-artigen Strukturen. Je höher die Frequenz des Klangs, desto komplexer werden die geometrischen Muster. Sie sind eine universelle Sprache, die sich überall in der Natur finden. Z. B. die Anordnung von Sonnenblumenkernen, die Jahresringe von Bäumen, die Spiralen von Muscheln oder die Planetenbahnen im Kosmos.  Viele Kornkreise zeigen gigantische Mandala-Strukturen. Befürworter von UFO-Theorien deuten diese als codierte Botschaften aus dem All oder als Landeplätze für Ausserirdische. In der Suche nach außerirdischem Leben (SETI) gehen Astrophysiker oft davon aus, dass uns Signale oder Botschaften in Form von universellen mathematischen Codes (wie die Kreiszahl Pi ) erreichen würden. Diese weisen oft fraktale und kreisförmige Muster auf, die an Mandalas erinnern. Zu den weltweit bekanntesten und spirituell bedeutendsten Mandalas gehören jahrhundertealte religiöse Diagramme aus Tibet, Indien und Japan. Das Kalachakra-Mandala ist das wohl komplexeste und berühmteste Mandala des tibetischen Buddhismus.
Vimanas

Pushpak *Vimana

Diese fliegenden Konstruktionen werden von Anhängern der Theorie antiker Astronauten) als Beweis für außerirdische Technologien oder eine vergessene, hoch entwickelte menschliche Zivilisation in der Frühzeit gedeutet. In der hinduistischen Mythologie und den alten Sanskrit-Epen (wie dem Mahabharata und dem Ramayana) werden sie als fliegende Streitwagen oder Raumschiffe beschrieben. Von Göttern und Helden genutzte Fortbewegungsmittel, die sich mit immenser Geschwindigkeit fortbewegten. Die bekannteste ist der Pushpaka Vimana aus dem Ramayana. Der Pushpaka Vimana (Sanskrit für „blumenähnlicher Himmelswagen“) ist das berühmteste mythische Flugschiff aus den antiken hinduistischen Epen. Es gilt in der indischen Mythologie als der erste beschriebene, lenkbare Flugapparat, der sich fliegend durch die Lüfte bewegen konnte. Das Flugschiff wurde ursprünglich vom göttlichen Architekten Vishvakarma für den Schöpfergott Brahma gebaut. Brahma schenkte den Himmelswagen später, dem Gott des Reichtums und der Schätze. Der Dämonenkönig Ravana besiegte seinen Halbbruder Kubera in einer Schlacht und raubte den Pushpaka Vimana. Er nutzte ihn fortan als sein persönliches Transportmittel in Lanka. Nach dem Sieg von Lord Rama über Ravana diente der Vimana dazu, Rama, seine Frau Sita und seinen Bruder Lakshmana triumphierend zurück in ihre Heimatstadt Ayodhya zu fliegen. Danach gab Rama das Flugobjekt an Kubera zurück. Es wird als riesiger, prunkvoller Palast beschrieben, der fliegen konnte, sich mit der „Geschwindigkeit des Geistes“ bewegte und unbegrenzt Passagiere aufnehmen konnte. Das Flugschiff benötigte keine komplexe physische Lenkung, sondern folgte dem reinen Willen und den Gedanken seines Piloten. Im Mahabharata ist die Rede vom Saubha Vimana, das dem König Shalva gehörte. Es wird als riesige, fliegende Stadt aus Metall beschrieben, die Angriffe ausführen und sich unsichtbar machen konnte. Erbaut wurde das gewaltige, metallische Flugobjekt von Mayasura (auch Maya genannt). Er war der berühmte Architekt der Asuras (Dämonen).  Grenzwissenschaften und  Prä-Astronautik stufen das Saubha Vimana aufgrund seiner komplexen Beschreibungen (wie Ortungsunfähigkeit oder das Abfeuern feuriger Waffen) oft spekulativ als UFOs oder hochentwickelte, antike Technologie ein. Antike Texte erwähnen teils mystische Antriebe, die auf Sonnenenergie, Quecksilber, Gyroskopen oder Gedankengeschwindigkeit basieren. Ein im frühen 20. Jahrhundert aufgetauchter Text, das Vaimanika Shastra, soll detaillierte Baupläne, Navigationsmethoden und Pilotenanweisungen für Vimanas beinhalten.
Kornkreise

Kornkreis

Die wichtigsten Argumente der UFO-Theorie sind: Die gewaltigen, geometrisch hochkomplexen Formationen tauchen oft innerhalb weniger Stunden Dunkelheit auf. Bei einigen Formationen sind die Halme nicht gebrochen, sondern bogenförmig am Wachstumsknoten (Nodi) umgeknickt. Ufologen vermuten dahinter den Einsatz von Mikrowellen- oder Strahlen-Technologie. Im Jahr 2001 erschien nahe dem Chilbolton-Radioteleskop ein Kornkreis, das sogenannte Arecibo-Antwort-Muster, der wie eine Antwort auf die 1974 von Carl Sagan und der NASA ins All geschickte Arecibo-Botschaft aussah. Ufologen sahen darin ein Signal für die Existenz von Ausserirdischen. Die Darstellung von Pi in der Natur gilt unter Anhängern der Ufo-Theorie als Botschaft einer fremden Zivilisation. Die berühmteste Darstellung der Kreiszahl Pi in einem Kornkreis erschien am 1. Juni 2008 in einem Gerstenfeld nahe Barbury Castle in Wiltshire, England. Die Formation hatte einen Durchmesser von ca. 46 Metern (150 Fuß). Sie verschlüsselte die ersten zehn Ziffern der mathematischen Konstante 3,141592654 in einer mathematisch präzisen, spiralförmigen Codierung. Die mathematische Präzision und die Größe des Kornkreises wird von Prä-Astronautikern als Signal von Ausserirdischen betrachtet.
Genetischer CodeDer genetische Code ist die universelle „Sprache“, in der die Erbinformation eines Lebewesens in der DNA gespeichert ist. Eine Doppelhelix ist die räumliche 3D-Struktur der Desoxyribonukleinsäure (DNA), die den gesamten Bauplan für Lebewesen enthält. Sie ähnelt einer in sich verdrehten Strickleiter. Es ist ein uraltes metaphysisches Motiv, das in vielen Weltreligionen und Schöpfungsmythen (z.B. im alten Indien, in Ägypten oder China) vorkommt. Es steht symbolisch für den Ursprung, aus dem das gesamte Universum oder das erste Leben hervorgegangen ist. Anhänger der Prä-Astronautik behaupten, dass außerirdische Besucher (wie die Anunnaki) in die menschliche Evolution eingegriffen haben könnten, um Hybriden zu erschaffen. Dazu wurde angeblich die menschliche Doppelhelix entsprechend manipuliert. Der sowjetisch-amerikanische Autor Zecharia Sitchin (1920–2010) behauptete, dass er die Jahrtausende alten Keilschrifttafeln der Sumerer originalgetreu übersetzen könne. Daraus habe er folgende alternative Geschichtsschreibung abgeleitet.  In seinen Chroniken der Erde, postulierte er die Existenz eines zusätzlichen Planeten in unserem Sonnensystem, der sich auf einer extrem elliptischen Umlaufbahn befindet und alle 3.600 Jahre der Erde nahekommt.  Die Anunnaki sollen von diesem bisher unentdeckten, extrem elliptisch kreisenden elften Planeten unseres Sonnensystems namens Nibiru stammten. Vor rund 450.000 Jahren seien sie auf die Erde gekommen, um Gold abzubauen, das sie zur Rettung der Atmosphäre ihres Heimatplaneten benötigten. Da die Arbeit im Bergbau zu schwer war, hätten die Anunnaki mittels Gentechnik ihre eigene DNA mit der des damaligen Homo erectus gekreuzt. So sei der moderne Mensch (Homo sapiens) als Sklavenarbeiter entstanden.