Die Hall Photon Theory
Charles James Hall, ein US-amerikanischer Physiker und ehemaliger Meteorologe der US-Luftwaffe (USAF) behauptet, während seiner Stationierung auf der Nellis Air Force Base in Nevada Mitte der 1960er Jahre engen Kontakt zu einer außerirdischen Spezies gehabt zu haben. Er nennt diese Wesen die „Tall Whites“ (Große Weiße). Sie seien menschenähnlich, über zwei Meter groß, hätten kreideweiße Haut, große blaue Augen und eine Lebenserwartung von mehreren hundert Jahren. Sie sollen eine Lebensspanne von rund 800 Jahren haben. Hall beschreibt sie als hochintelligent, aber emotional unterkühlt, arrogant und extrem schreckhaft. Wenn sie sich bedroht fühlen, neigen sie schnell zu tödlicher Gewalt. Sie kommunizieren untereinander in sehr hohen Frequenzen (die für Menschen wie Hundepfeifen klingen) oder über Telepathie mithilfe spezieller Geräte.
Laut Hall existiert ein Geheimabkommen zwischen den „Tall Whites“ und der US-Regierung. Die Wüste von Nevada dient den Wesen als eine Art intergalaktischer Stützpunkt und „Raststätte“ für ihre Raumschiffe auf langen interstellaren Reisen. Im Austausch für das sichere Territorium und Rohstoffe stellten sie dem US-Militär angeblich exklusive technologische Informationen zur Verfügung. Das Militär half den Wesen im Gegenzug dabei, ihre geheimen, unterirdischen Basen zu sichern und sie vor der Öffentlichkeit zu verbergen. Laut Hall betreibt das US-Militär eine geheime Basis im Tal von Indian Springs, auf der Technologien mit diesen Wesen ausgetauscht werden. Hall der an der San Diego State University einen echten Master-Abschluss in angewandter Kernphysik erworben hat, ist Verfasser der „Hall Photon Theory“ (HPT). Die Theorie basiert im Wesentlichen auf Halls Behauptung, er habe die physikalischen Prinzipien direkt aus der Beobachtung und Interaktion mit den Raumschiffen der „Tall Whites“ abgeleitet. Hall greift Albert Einsteins Spezielle Relativitätstheorie direkt an. Er behauptet, dass die Lichtgeschwindigkeit keine absolute kosmische Geschwindigkeitsgrenze darstellt. Die Theorie versucht mathematisch und physikalisch zu begründen, dass von Menschen gebaute oder außerirdische Raumschiffe die Lichtgeschwindigkeit um ein Vielfaches überschreiten können (Faster Than Light). Laut Hall erzeugen die Antriebe der Tall Whites hochenergetische Kraftfelder, die den Raum um das Schiff manipulieren, wodurch Trägheit und extreme Beschleunigungskräfte für die Insassen aufgehoben werden. Die Tall Whites nutzen ür Kurzstreckenflüge (z. B. innerhalb der Erdatmosphäre) einen Elektrogravitations-Antrieb. Diese Technik basiert auf einer Doppelspulen-Konstruktion. Das damit ausgerüstete Schiff besitzt im Wesentlichen zwei massive, flache, konzentrische Kupferspulen, die den gesamten Boden des runden oder elliptischen Gefährts einnehmen. Durch diese Spulen werden extrem hochfrequente Wechselströme gejagt. Die Ströme fließen in den beiden Spulen in entgegengesetzte Richtungen. Dies erzeugt zwei kollidierende, extrem starke elektromagnetische Felder. Die die Wechselwirkung dieser gegensätzlichen Felder führt dazu, dass das Raumschiff die lokale Erdgravitation abstößt. Es „schwebt“ quasi auf einem eigens erzeugten Gravitationspolster. Richtungsänderungen werden nicht durch Steuerklappen oder Düsen sondern durch Feldverschiebung erzeugt. Dazu wird die Stromstärke in bestimmten Abschnitten der Spulen gezielt verändert. Dadurch neigt sich das Energiefeld, und das Schiff gleitet in die gewünschte Richtung. Für interstellare Reisen nutzen die Tall Whites deutlich größere Schiffe. Hier kommt der Überlichtgeschwindigkeits-Antrieb (FTL) – zum Tragen. Die Außenhaut dieser Schiffe besteht aus hochreinen, technologisch hochentwickelten Keramiken und Metalllegierungen, die perfekte elektrische Isolatoren und magnetische Leiter sind. Das Schiff lädt seine Außenhülle mit einer gigantischen statischen Hochspannung auf. Dies führt dazu, dass sich um das gesamte Raumschiff herum ein leuchtendes, hochfrequentes Plasmafeld bildet. Dieses Feld isoliert das Raumschiff komplett vom umgebenden Raum-Zeit-Gefüge. Innerhalb dieser Energierisiko-Blase ist die Trägheit vollständig aufgehoben. Das Schiff (und seine Insassen) spüren keinerlei Beschleunigungskräfte, weshalb sie im Bruchteil einer Sekunde von Null auf Überlichtgeschwindigkeit beschleunigen können. Das starke Energiefeld komprimiert die vor dem Schiff liegenden Photonen und den Raum selbst, während der Raum dahinter expandiert. Je nach Leistungsstufe des Antriebs leuchteten die Schiffe in intensivem Weiß, sanftem Blau oder tiefem Orange. Die Spulensysteme erzeugten ausserdem im Betrieb ein charakteristisches, extrem hochfrequentes Summen oder Summtöne, die mit steigender Energie an Intensität zunahmen.
Im Kern behauptet Hall, dass die herkömmliche Physik – inklusive Einsteins Relativitätstheorie – unvollständig ist, weil sie die wahre, innere Natur von Lichtteilchen (Photonen) nicht berücksichtigt. Die HPT postuliert folgende Kernannahmen:
- Die „StarShine“-Felder: Herkömmliche Photonen bestehen laut Schulphysik aus einer Kopplung von elektrischen und magnetischen Feldern. Hall behauptet jedoch, dass Photonen eine tiefere, verborgene Struktur besitzen. Er nennt diese zusätzlichen, real existierenden Kraftfelder „StarShine-Felder“
- Überlichtgeschwindigkeit: Während die Relativitätstheorie besagt, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum (\(c\)) das absolute Tempolimit im Universum darstellt, behauptet die HPT das Gegenteil. Die inneren StarShine-Felder (sowie die darin eingebettete schwache Kernkraft) sollen sich viele Male schneller als das Licht im freien Raum bewegen können
- Toroidale Felder und Levitation: Hall beschreibt, dass man die StarShine-Felder manipulieren kann, indem man Licht in hochkomplexen, kreisförmigen Systemen (z. B. Glasfaserschleifen oder toroidalen/ringförmigen Spulen) zirkulieren lässt. Durch die Polaritätsumkehrung dieser Felder soll ein antigravitativer Effekt entstehen.
- Trägheitslose Beschleunigung: Ein Raumschiff, das diese Technologie nutzt, erzeugt laut der Theorie ein Feld, das die effektive Masse und Trägheit des Objekts moduliert beziehungsweise aufhebt. Dadurch werden die extremen Beschleunigungen und abrupten Richtungswechsel ohne tödliche G-Kräfte möglich, die oft bei UFO-Sichtungen beschrieben werden.
Die USA und die Außerirdischen schlossen laut Hall ein exklusives Abkommen: Das US-Militär stellte den Wesen riesige, für die Öffentlichkeit streng gesperrte Areale in der Wüste zur Verfügung. Die Soldaten bauten und sicherten unterirdische Basen und Hangar-Anlagen für die außerirdischen Schiffe. Zudem versorgte das Militär die Wesen mit Rohstoffen und Lebensmitteln. : Im Austausch lieferten die Tall Whites technologische Blaupausen und wissenschaftliche Erkenntnisse an ausgewählte US-Wissenschaftler und Generäle. Die Außerirdischen überließen dem Militär aber keine fertigen Superwaffen oder einsatzbereiten Raumschiffe, sondern selektives Grundlagenwissen, das die USA für ihre eigenen Programme adaptieren konnten. Hall nennt hierbei konkrete Bereiche: Das Wissen floss direkt in die Entwicklung von Tarnkappen-Technologien (Stealth) und fortschrittlichen Triebwerken für die nächste Generation von US-Aufklärungsflugzeugen. Die USA erhielten zudem Informationen über extrem hitzebeständige, leichte und widerstandsfähige Metalllegierungen und Verbundstoffe, die für die Raumfahrt und den Bau von Hochgeschwindigkeitsjets unerlässlich waren. Es gab einen begrenzten Austausch über die biologische Heilung und Zellregeneration, da die Tall Whites eine enorme Lebenserwartung besitzen. Die Tall Whites behielten aber ihre wichtigsten Schlüsseltechnologien – wie den interstellaren Quanten-Antrieb oder ihre Gedankenkontroll-Geräte – strikt für sich.
Die wichtigste und am häufigsten von Hall beschriebene Waffe der Tall Whites ist ein stabähnliches Gerät, das er als „Stanger“ bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein glattes, metallisches Rohr von etwa 30 bis 45 Zentimetern Länge und einem Durchmesser von rund 5 Zentimetern. Es besitzt keine sichtbaren Knöpfe, Abzüge oder Zielvorrichtungen. Die Waffe wird ausschließlich telepathisch beziehungsweise über die mentalen Befehle des Trägers gesteuert. Sie projiziert einen unsichtbaren, hochenergetischen Strahl. Das Rohr ist keine reine Tötungswaffe, sondern verfügt über verschiedene, präzise dosierbare Intensitätsstufen: Der Betäubungsmodus kann Menschen augenblicklich lähmen, das Bewusstsein rauben oder intensive, vorübergehende Schmerzen zufügen, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen. Der Tödliche Modus kann organisches Gewebe und Knochen bei maximaler Energie augenblicklich durchtrennen, verbrennen oder vollständig zersetzen. Der Werkzeugmodus wird genutzt um Materialien zu schneiden oder Objekte zu bewegen. Die Tall Whites trugen laut Hall eng anliegende, aluminiumfarbene Overalls aus einem unbekannten, selbstleuchtenden Material. Diese Anzüge enthielten integrierte Feldgeneratoren. Da die Schwerkraft der Erde für die Wesen ungewohnt und im Alter (aufgrund ihrer enormen Körpergröße) körperlich extrem belastend war, aktivierten sie über den Anzug ein lokales Kraftfeld. Dieses Feld reduzierte ihr effektives Körpergewicht. Sie bewegten sich dadurch oft in gleitenden, schwebenden Schritten vorwärts. Bei Bedarf konnten sie damit Hindernisse mühelos überspringen oder kurze Strecken in der Luft zurücklegen. Da die natürliche Sprache der Tall Whites für das menschliche Ohr wie unleserliches, hochfrequentes Quietschen oder Hundepfeifen klingt, nutzten sie für den Kontakt mit dem US-Militär spezielle Übersetzungsgeräte. Es handelte sich um kleine, meist am Gürtel getragene Boxen. Das Gerät erfasste die Gehirnströme und Absichten des außerirdischen Sprechers und wandelte diese in eine künstliche, leicht blecherne, aber perfekt verständliche englische Sprachausgabe um. Hall berichtet, dass die Wesen damit auch die Gedanken von Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung grob scannen konnten, um deren Absichten zu prüfen. Die Tall Whites besitzen von Natur aus sehr große, lichtempfindliche Augen. Um im grellen Sonnenlicht der Wüste von Nevada operieren zu können, nutzten sie spezielle technologische Hilfsmittel. Sie trugen hochentwickelte, dunkle Kontaktlinsen oder dünne Visierbrillen. Diese filterten nicht nur das Sonnenlicht, sondern dienten gleichzeitig als Heads-Up-Display (HUD). Sie machten für die Wesen Wärmesignaturen, elektromagnetische Felder der Militäranlagen und Entfernungen direkt im Sichtfeld sichtbar.
Die Basen der Wesen lagen nicht offen in der Wüste, sondern waren perfekt in die lebensfeindliche Landschaft integriert. Die Hangars und unterirdischen Zugänge befanden sich in tiefen, unwegsamen Canyons und ausgetrockneten Flussbetten (wie im Indian Springs Valley), die vom Boden aus praktisch unsichtbar waren. Laut den Schilderungen von Charles James Hall kam es in den 1960er-Jahren in der Wüste von Nevada zu mehreren fatalen, teils tödlichen Zwischenfällen, bei denen die „Tall Whites“ ihre Waffen gegen US-Soldaten einsetzten. Diese Konflikte entstanden fast immer durch Missverständnisse, die extreme Schreckhaftigkeit der Wesen oder das aggressive Fehlverhalten von Militärpersonal. Das US-Militär nutzte laut den Schilderungen von Charles James Hall ein eiskaltes und bürokratisch perfektioniertes System, um die tödlichen Zwischenfälle mit den „Tall Whites“ vor den Angehörigen der getöteten Soldaten zu vertuschen.